Wir impfen seit dem 06.04.2021 gegen Corona

  • Bitte sehen Sie von telefonischen Anfragen zu Impfterminen, zur Impfung und Impfstoffen ab. Sie blockieren damit die lebenswichtige Versorgung von Patienten.

  • Unsere Mitarbeiterinnen sind angewiesen, keine Auskünfte zur Impfung am Telefon oder in der Praxis zu geben.

  • Bitte senden Sie uns eine email an impfen-in-der-kmstr@online.de. Wir antworten nach Dringlichkeitsüberprüfung, ob und wann wir Ihnen einen Termin anbieten können.Teilen Sie uns bitte eine Telefonnummer mit, unter der Sie sicher erreichbar sind.

  • Wenn wir Ihnen einen Impftermin zugewiesen haben, laden Sie bitte das PDF-Dokument Biotech-Moderna oder AstraZeneca-Johnson herunter und drucken sich das Dokument aus.

  • Um den Impfablauf zu beschleunigen und die Verweildauer in der Praxis zu verkürzen, bringen Sie bitte alle ausgefüllten und unterschriebenen Unterlagen zum Impftermin mit.

  • Vergessen Sie nicht Ihren Impfausweis !

  • Für Kinder und Jugendliche stellen wir Ihnen ein Informatiosblatt zur Verfügung.

  • Sie finden untenstehend noch die Aufklärungsinformationen in unterschiedlichen Sprachen.

  • In den entsprechenden Dateien befinden sich die Informationen zusammengefasst für BioNTech-Moderna als auch für AstraZeneca-Johnson.

  • Der Stand der übersetzten Informationen ist der 01.04.2021. Die Aufklärungsinformationen in Deutsch sind vom Stand 12.05.2021. Aus diesem Grunde muß das deutsche Formular ausgefüllt und unterschrieben mit in die Praxis gebracht werden.

  • Wir bemühen uns stets die aktuellen in andere Sprachen übersetzten Versionen hier zu Verfügung zu stellen.

Medizinische Risiken einordnen

 - AstraZeneca Impfstoff -

Keine medizinische Maßnahme ist ohne Risiko. Entscheidend für die Bewertung eines möglichen Risikos bzw. der Nebenwirkung einer medizinischen Maßnahme ist die Schwere der zu behandelnden Erkrankung. So sind wir z.B. bereit bei Krebserkrankungen Therapien zu akzeptieren, die hochtoxisch sind, wie Chemotherapie und Strahlentherapie. Wohingegen Maßnahmen bei Gesunden, wie Vorsorgeuntersuchungen oder auch Impfungen, nur akzeptiert werden, wenn Sie besonders risikoarm sind.


Allerdings sollte man sich selbst für eine vernünftige Risikoabwägung bei präventiven Maßnahmen folgende Fragen beantworten:

  1. Wie schwer ist die Erkrankung, die ich verhindern will?

  2. Gibt es eine effektive Therapie?

  3. Gibt es eine Alternative Maßnahme mit geringerem Risiko?

 

COVID-19 ist, je älter der Erkrankte ist, um so tödlicher. Bis heute gibt es keine effektive Therapie. Die einzige Chance, die Pandemie zu besiegen, ist eine möglichst schnelle Impfung der Bevölkerung. Alle zugelassenen Impfstoffe schützen vor Tod oder schweren Verlauf der Erkrankung zu ca. 90%. Das sind enorm effektive Impfstoffe, die z.B. die Wirkung der Grippeimpfung deutlich übertreffen. Der Impfstoff von AstraZeneca hat in Schottland bereits nach einer Impfung zu fast 100% vor einem schweren Covid-Verlauf geschützt. Aufgrund dieser hohen Effektivität hat die Europäische Medizin Agentur zu Recht, die sehr seltene mögliche Nebenwirkung des Impfstoffes, eine Hirnvenenthrombose zu verursachen, als nicht relevante Nebenwirkung eingeordnet.

Diese Thrombosen sind keine normalen Thrombosen, sondern sie werden ausgelöst durch eine Autoimmun-reaktion des Körpers gegen die eigenen Blutplättchen. Es gibt keine bekannten Risikofaktoren für diese sehr seltene Immunreaktion, insbesondere sind bereits durchgemachte Thrombosen kein Risikofaktor. Diese durch das eigene Immunsystem erzeugte Thrombosen, sind in der Medizin im Zusammenhang mit dem Blutverdünnungsmittel Heparin gut bekannt. Heparin, das im Rahmen von vielen Krankenhausaufenthalten standardmäßig verabreicht wird, kann in seltenen Fällen die gleiche Komplikation auslösen. Die Krankheit heißt HIT Typ2 und kommt ca. 300x so häufig vor, wie die mögliche Immunthrombose nach einer AstraZeneca Impfung. Niemand ist bisher auf die Idee gekommen, Heparin vom Markt zu nehmen!

Angesichts der medialen Berichterstattung und der Entscheidungen der Ständigen Impfkommission (Stiko), sind die Ängste der Patienten vor dem AstraZeneca-Impstoff nur verständlich.

Sterberisiko 60-69-jährige an Covid-19: 1% (4)
Sterberisiko 50-59-jährige an Covid-19: 0,3% (4)

Sterberisiko von 20-jährigen an Covid-19: 0,001% (5)

Lebensbedrohliche Darmperforation bei der Vorsorgedarmspiegelung: 0,5% (1)

Heparin induzierte Thrombose: 0,01% (2)

Hirnvenenthrombose / Darmvenenthrombose nach Astra ZenecaCorona-Impfung: 0,0003% (3)

 

(1) Aufklärungsbroschüre des Gemeinsamen Bundesausschuss

(2) Deutsches Ärzteblatt
(3) Europäische Medizin Agentur
(4) Nature Article

(5) Ärzteblatt Prof. Christian Hesse